Glossar
Wichtige Begriffe rund um Zeiterfassung, Schichtplanung und digitale Werkzeuge – einfach erklärt.
Zeiterfassung
Die systematische Dokumentation von Arbeitszeiten der Mitarbeiter – digital oder analog. Seit dem BAG-Urteil 2022 ist die Zeiterfassung für alle Arbeitgeber in Deutschland verpflichtend.
GAEB
GAEB bezeichnet einen wichtigen Prozess in der Unternehmensführung. Besonders für Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen ist GAEB ein zentrales Thema für Effizienz und gesetzliche Compliance.
Arbeitszeitgesetz
Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist das zentrale deutsche Gesetz zur Regelung von Arbeitszeiten, Pausen und Ruhezeiten. Es schützt Arbeitnehmer vor Überarbeitung und verpflichtet Arbeitgeber zur systematischen Zeiterfassung.
Schichtplanung
Schichtplanung ist die systematische Einteilung von Mitarbeitern in zeitlich versetzte Arbeitsschichten, um den Betriebsablauf über den gesamten Tag oder rund um die Uhr sicherzustellen.
Stundenzettel
Ein Stundenzettel ist ein Nachweis über die geleisteten Arbeitszeiten eines Mitarbeiters, der Datum, Beginn, Ende, Pausen und Gesamtstunden pro Tag dokumentiert.
Überstunden
Überstunden sind Arbeitsstunden, die über die vertraglich vereinbarte oder tarifliche Regelarbeitszeit hinaus geleistet werden. Sie müssen dokumentiert und in der Regel vergütet oder durch Freizeit ausgeglichen werden.
Arbeitszeitkonto
Ein Arbeitszeitkonto ist ein Instrument zur flexiblen Arbeitszeitgestaltung, das Plus- und Minusstunden gegenüber der vereinbarten Soll-Arbeitszeit erfasst und über einen definierten Zeitraum ausgleicht.
Pausenregelung
Die Pausenregelung beschreibt die gesetzlichen Vorgaben zu Mindestpausen während der Arbeitszeit, geregelt in § 4 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG).
Mindestlohn
Der Mindestlohn ist die gesetzlich festgelegte Lohnuntergrenze, die Arbeitgeber pro Arbeitsstunde mindestens zahlen müssen. Seit dem 1. Januar 2025 beträgt er in Deutschland 12,82 Euro brutto.