Das BAG-Urteil vom September 2022 hat die Arbeitswelt in Deutschland verändert: Arbeitgeber sind verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter systematisch zu erfassen. Doch was bedeutet das konkret für Ihren Betrieb? Und wie setzen Sie die Pflicht ohne großen Aufwand um?
In diesem Artikel erklären wir das Urteil, die Konsequenzen und zeigen Ihnen den einfachsten Weg zur rechtssicheren Umsetzung.
Das BAG-Urteil: Zeiterfassungspflicht für alle Arbeitgeber
Mit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 13. September 2022 ist klar: Arbeitgeber in Deutschland sind verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter systematisch zu erfassen. Das Urteil bezieht sich auf §3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG und hat weitreichende Konsequenzen für Betriebe jeder Größe.
Was genau besagt das Urteil?
Das BAG stellt fest, dass Arbeitgeber ein System einführen müssen, mit dem die von Arbeitnehmern geleistete Arbeitszeit erfasst werden kann. Dies umfasst:
Pflichtbestandteile der Zeiterfassung
- Beginn der täglichen Arbeitszeit
- Ende der täglichen Arbeitszeit
- Dauer der täglichen Arbeitszeit
- Pausen und Ruhezeiten
Mehr Details zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen finden Sie in unserem Guide zum Arbeitszeitgesetz im Handwerk.
Welche Betriebe sind betroffen?
Grundsätzlich alle Arbeitgeber in Deutschland – unabhängig von Größe oder Branche. Besonders betroffen sind:
Handwerksbetriebe mit mobilen Teams
Monteure und Techniker auf wechselnden Baustellen – hier ist eine digitale Zeiterfassung besonders sinnvoll.
Gebäudereinigungsunternehmen
Reinigungskräfte an verschiedenen Einsatzorten brauchen eine mobile Lösung zur Zeiterfassung.
Pflegedienste und ambulante Dienste
Pflegekräfte im Außendienst müssen Arbeitszeiten lückenlos dokumentieren.
Gastronomie und Hotellerie
Wechselnde Schichten und Teilzeitkräfte machen eine systematische Erfassung unverzichtbar.
Welche Strafen drohen?
Aktuell gibt es noch kein konkretes Bußgeld für die fehlende Zeiterfassung. Allerdings können bei Kontrollen durch die Gewerbeaufsicht bereits Maßnahmen angeordnet werden. Mit dem geplanten Arbeitszeitgesetz-Update werden voraussichtlich Bußgelder von bis zu 30.000 Euro eingeführt.
Tipp: Warten Sie nicht auf das Gesetz. Wer jetzt handelt, vermeidet später Stress und Strafen. Eine digitale Zeiterfassungslösung lässt sich in wenigen Tagen einführen.
So setzen Sie die Pflicht einfach um
Eine digitale Zeiterfassungs-App wie Crewly erfüllt alle Anforderungen des BAG-Urteils automatisch:
Lückenlose Dokumentation
Jeder Stempelvorgang wird sekundengenau protokolliert – Beginn, Ende, Pausen.
Manipulationssichere Speicherung
Alle Daten werden unveränderlich gespeichert und sind jederzeit abrufbar.
DSGVO-konforme Datenhaltung
Ihre Daten liegen auf zertifizierten Servern in Deutschland. Mehr dazu in unserem DSGVO-Leitfaden.
Export für den Steuerberater
Fertige Stundenberichte per Klick exportieren – direkt DATEV-kompatibel.
Fazit
Die Zeiterfassungspflicht ist keine Option mehr – sie ist gesetzliche Realität. Je früher Sie ein digitales System einführen, desto besser sind Sie aufgestellt. Unser kompletter Guide zur Zeiterfassung im Handwerk zeigt Ihnen alle Details.
Häufig gestellte Fragen
Ja. Seit dem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 sind alle Arbeitgeber in Deutschland verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter systematisch zu erfassen. Die Pflicht gilt unabhängig von Branche oder Betriebsgröße.
Aktuell gibt es noch kein konkretes Bußgeld. Mit dem geplanten Arbeitszeitgesetz-Update werden aber Bußgelder von bis zu 30.000 Euro erwartet. Schon jetzt können Arbeitsschutzbehörden bei Kontrollen Maßnahmen anordnen.
Grundsätzlich schreibt das BAG-Urteil kein bestimmtes System vor. Allerdings muss die Erfassung objektiv, verlässlich und zugänglich sein. Eine digitale Lösung erfüllt diese Anforderungen deutlich besser als Excel oder Papier.
Ja. Das BAG-Urteil gilt für alle Arbeitgeber – auch für Kleinbetriebe mit wenigen Mitarbeitern. Es gibt keine Ausnahme nach Betriebsgröße.
Am einfachsten mit einer digitalen Zeiterfassungs-App wie Crewly. Mitarbeiter stempeln per Smartphone, alle Daten werden automatisch dokumentiert und DSGVO-konform gespeichert.
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